Semester on the Rocks
Startseite
Gästebuch
Kontakt
Archiv
E-mail Abbo

Hallo zusammen!

Bevor ich zu große Erwartungen wecke, sei gesagt: In diesem Beitrag steht nicht viel mehr drin als ich auch schon am Mittwoch per Email mitgeteilt habe. Alle die diese Email nicht bekommen habe bekommen hier vielleicht etwas mehr Informationen.

Die Basics: Unsere Unterkunft ist echt klasse, wir haben große Zimmer (leider nicht genügend Dinge um diese Größe auszunutzen, was vor allem für die Mädels eine große Belastung ist) und die Mitbewohner sind auch ok. Jennys und Steffis WG-Partnerinnen kenne ich eigentlich auch nicht. Sind etwas scheu und trauen sich selten aus ihrem Zimmer herraus. Das Beste wird sein, wenn Jenny, Steffi und Martin ihre WG selber vorstellen. Deshalb beende ich das Thema WG an dieser Stelle und verweise auf die Beiträge, die hoffentlich noch folgen.

Die Stadt an sich ist ca. so wie ich sie mir vorgestellt hatte, kaum von einer deutschen Stadt mit 85000 Einwohnern, von denen 40000 Studenten sind, zu unterscheiden. Man hat bei einem Gang durch die City(!) tatsächlich den Eindruck, dass man alle schonmal gesehen hat. Die Stadt wird zur Zeit einfach von den Austauschstudenten überrannt. Es gibt keine Fahrräder mehr, Handykarten und Netzwerkkabel sind schon alle ausverkauft. Das Fahrrad bekommen wir hoffentlich am Montag. Der Kauf ist wahrscheinlich auch schon eine eigene Email wert, aber das würde dann zu weit führen. Nur soviel dazu: Fahrradverkäufer hier sind ähnlich seriös wie Gebrauchtwagenverkäufer in Essen-Vogelheim.

Die Uni ist wirklich traumhaft, soweit ich das nach zwei Tag schon sagen kann. Zumindest sieht sie gut aus. In den Hörsäalen gibt es gepolsterte Sitze mit Rückenlehne und allem Schnickschnack. Aus manchen Mensen (ja, es gibt hier einige) hat man einen unglaublichen Blick auf den See und das gegenüberliegende Seeufer, wo sich noch ein anderer Teil der Uni befindet. Fotos kommen später.

Die anderen Austauschstudenten sind eigentlich alle extrem nett und hilfsbereit. Obwohl die Deutschen hier in der Majorität sind, haben wir schon viele aus anderen Länder kennengelernt.
Das ließ sich an sich auch nicht vermeiden, denn (und jetzt kommt der Teil, der nicht von allen gelesen werden muss/sollte) an meinem Ankunftstag, dem Montag, wurden wir schon allein auf der Fahrt vom Bahnhof zum Studentenheim von zwei Leuten zu einer WG-Party eingeladen. Die kannten wir schon, da auch diverse Einladungen über Facebook und Studivz verschickt wurden.

Was uns bzw. mir neu war, dass die Party in meiner WG stattfand. Lange Rede, kurzer Sinn: 23 Uhr wurde die 60-Mann starke Party etwas rüde von der örtlichen Polizei beendet. Am nächsten Tag erhielt die gesamte WG Emails von der Wohneimverwaltung, dass wir Parties in Zukunft unterlassen sollten. Da ich eh noch kein Internet hatte, konnte ich die Email auch nicht lesen. Heute bin ich dann mal den Vertrag für mein Zimmer bei der Verwaltung unterschreiben gegangen und die haben sich, nachdem sie erfahren haben, dass ich erst 7 Stunden da war, bei mir entschuldigt.

Trotz alle dem kenne ich jetzt einen ganzen Haufen lustiger Leute. Jetzt habe ich auch die Pflicht des ersten Blogeintrages erfüllt und kann mich wieder ruhigen Gewissens meiner Fächerwahl widmen.

 

Liebe Grüße von Martin, Steffi, Jenny und Flo

4.9.08 23:04
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen


Gratis bloggen bei
myblog.de

Design by Angieme